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Wärmeleitpaste „richtig“ auftragen

Wärmeleitpaste auf CPU auftragen
Wärmeleitpaste auf CPU auftragen

Beim Thema zum Auftragen der Wärmeleitpaste scheiden sich die Geister. Wärmeleitpaste tragen die meisten Nutzer wohl beim Wechsel oder Installation einer CPU auf. Die wenigsten erneuern die Wärmeleitpaste zur Kühlung der Chipsätze, der GPU u.a. Komponenten. Die Aufgabe der Wärmeleitpaste ist es kleine Unebenheiten zwischen dem Die oder dem Heatspreader und dem Kühlkörper auszugleichen und die Abwärme zu transportieren.

Die Mehrheit gibt einen erbsengroßen Klecks auf den CPU-Heatspreader. Beim installieren des CPU Kühlers wird die Wärmeleitpaste durch den Anpressdruck verteilt. Manchmal kann so leider auch einiges an Wärmeleitpaste im Sockel landen oder es wurde zu wenig aufgetragen und die Kontaktfläche zwischen Heatspreader und Kühlkörper ist somit kleiner als vorgesehen. Das kann zu Hotspots, zum Beispiel von einzelnen CPU Kernen, führen. Ich trage die Wärmeleitpaste deshalb immer mit einer Scheckkarte oder ähnlichem auf.

Dabei trage ich etwas Wärmeleitpaste in der Mitte der CPU auf und verstreiche diese mit sanftem Druck anschließend gleichmäßig. So als ob man etwas verspachteln würde. Mit dieser Methode bin ich immer sehr gut gefahren und erziele, dank optimaler Menge der Wärmeleitpaste, so beste Kühlergebnisse. Denn zuviel Wärmeleitpaste wirkt auch isolierend und zu wenig mindert die Kühlleistung. Beides kann zu Instabilitäten des Systems und zu Leistungsverlust führen. Übrigens muss Wärmeleitpaste leicht feucht sein um wärmeleitend wirken zu können. Eingetrocknete Wärmeleitpaste sollte daher entfernt und gegen neue getauscht werden.

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