PlayStation 3 Emulator (RPCS3) im Praxistest

Seit 2011 gibt es mittlerweile den Emulator für die Playstation 3. Grund genug ihn mal wieder hervorzuholen und zu testen. Das Testsystem ist ein PC mit AMD FX8320 CPU, 16 GB DDR3 RAM, AMD RX 570 Grafikkarte und Windows 10 Betriebssystem. RPCS3 ist für Windows oder Linux in jeweils 64 Bit verfügbar. Beschrieben wird hier die Version für Windows. Die Linuxversion ist laut Entwickler sehr experimentell und es wird für keinerlei Stabilität garantiert.

Installation

Nachdem Download des 7z-Archives kann der Inhalt in einem beliebigen Ordner entpackt werden. Dazu WinRAR oder 7zip verwenden. Beim ersten Start, durch ausführen der RPCS3.exe, wird man zuerst begrüßt und darauf hingewiesen, dass Emulator die PS3-Firmware benötigt. Diese lässt sich einfach auf der Playstation Webseite in der Version 4.85 herunterladen. Die PSUPDAT.PUP mit dem integrierten FW-Installer, zu finden unter “ File > Install Firmware“, installieren. Danach wird die Firmware installiert und die PPU Module kompiliert.

Kompilieren der PPU Module

Danach kann direkt ein Spiel oder die Spiele in das jeweilige Verzeichnis kopiert werden.

  • Inhalte der Bluray Disc nach RPCS3-Ordner\dev_hdd0\disc\ kopieren
  • Inhalte zum installieren (*.pkg) mit dem Paketmanager unter „File > Install .pkg“ installieren
  • Inhalte aus dem PSN (PlayStation Network) nach RPCS3-Ordner\dev_hdd0\game\ kopieren

Wurde dies beendet, auf „File > Boot game“ klicken und sofort stehen alle Spieletitel in der Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Starten eines Spiels

Liste der verfügbaren bzw. installierten Spiele

Nachdem das gewünschte Spiel aus der Liste markiert wurde, kann es mit einem Klick auf Start gestartet werden.

Start des Spiels „Prince of Persia The Forgotten Sands“

Ist das Laden der Shader abgeschlossen startet das Spiel wie gewohnt als würde es von der Konsole gespielt werden.

Performance

Die Performance des Spiels und der Emulation im Allgemeinen ist eher durchwachsen. Oft und in zeitgleichen Intervallen brechen die Frames stark ein, obwohl die CPU nur zu 50% und die GPU gerade einmal zu 10% ausgelastet ist. Verschiedene Einstellungen brachten keinerlei Verbesserungen. So scheint es, dass hier ein Fehler des Emulators vorliegt und das Spiel Etappenweise und nicht ausreichend vogeladen wird.

Fazit

Zum Testen von Spielen ist der Emulator gut geeignet. Controller aller Art werden unterstützt. Das lange Laden und berechnen der Shader bei jedem Spiel und die stellenweise miese Performance nerven schnell und lassen keinen Spielspaß aufkommen. Da jedoch jedes PC-System unterschiedlich ist, sollte man als Interessent dennoch prüfen ob und wie das gewünschte Spiel in Kombination mit dem RPCS3 läuft. Auf der offiziellen PRCS3-Webseite gibt es eine Liste der unterstützten Spiele.

Nachtrag

Mit einem AMD Ryzen 7 2700X, 16 GB DDR4 RAM und einer Radeon RX 5500XT läuft es wesentlich flüssiger. „Prince of Persia The Forgotten Sands“ läuft mit stabilen 30 FPS unter Windows 10 bei einer CPU Auslastung von ~ 60% bei einer Taktfrequenz von 4 GHz auf allen 8 Kernen. Die Grafikkarte wird nur marginal in Anspruch genommen. Wie ersichtlich ist, entscheidet die CPU-Leistung doch erheblich über den flüssigen Spielbetrieb. Ebenso spielt die Grafikschnittstelle eine wesentliche Rolle, so wurden die 30 FPS unter Vulkan erreicht. Mittels OpenGL gab es nur träge 10 FPS.

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